Antigone


Sophokles

Mit „Antigone“ brachten wir ein Werk auf die Bühne, dessen Uraufführung wahrscheinlich im Jahr 442 v.Chr. stattfand.
In grundsätzlichen, menschlich-philosophischen Fragen ist das Werk von Sophokles aber auch für ein Publikum fast 2.500 Jahre später und ca. 1.800km nordwestlicher noch aktuell und spannend.

Es geht um Krieg und Macht und Tod, aber auch um Einsehen, Verständnis, Mut und – Frauenpower: nachdem sich die beiden Söhne des Ödipus gegenseitig im Kampf für bzw. gegen Theben umgebracht haben, übernimmt deren Onkel Kreon den Thron Thebens.  Er verbietet die Bestattung seines Neffen Polyneikes, der gegen Theben gekämpft hatte.Antigone, Polyneikes Schwester, setzt sich über dieses Gebot hinweg. Ismene, Antigones Schwester, fürchtet sich vor den Konsequenzen. Zu Recht…
Kommentiert und begleitet vom Chor, den Weisen von Theben, erhält die Entscheidung zwischen der Macht der Götter und der des Despoten immer mehr blutiges Gewicht. 

Übrigens: „Antigone“ wurde in Hexametern geschrieben…           Regie: Julia Vogl

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